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Sicherheitslage in Tunesien

Streiks - Proteste - Kriminalität - Extremisten




Ist es gefährlich, in Tunesien das Hotel zu verlassen?
Gibt es muslimische Extremisten in Tunesien?
Gibt es Islamisten in Tunesien?
Ist es auf den Straßen in Tunesien gefährlich?
Wie sicher ist es als Touristin in Tunesien?

Derzeit raten die Außenministerien verschiedener Länder ihre Staatsbürger von allen nicht notwendigen Reisen nach und in Tunesien ab.
Deutschland gehört jedoch nicht zu diesen Ländern.


Abgesehen von einigen, wenigen, Gebieten im Westen und Süden des Landes war die Lage in Tunesien in den letzten Jahren ruhig und allgemein für Touristen ungefährlich.

- Verschiedene Protestaktionen, meist Streiks, die den öffentlichen Verkehr oder andere Infrastrukturen lahmlegen, können jederzeit auftreten.

- In den Gebieten der westlichen und südlichen Landesgrenze Tunesiens halten sich bewaffnete Gruppen auf, die vom Staat gemeinhin als "Terroristen" bezeichnet werden, doch meist aus nicht minder gefährlichen mafiösen Schmugglerbanden bestehen, auf. Es kann hier zu offenen Kämpfen, sowie dem Einsatz von Landminen und Granaten kommen.

Es gibt in Tunesien muslimische Extremisten, auch Salafistengruppen, die beide jedoch kaum in Erscheinung treten und vorrangig staatliche Gebäude und Repräsentanten als Angriffsziel im Auge haben. Einen größeren "Terroranschlag" hatte es in Tunesien jedoch seit 2002 bis zum Jahre 2015 nicht gegeben.

Am 18.März 2015 fand in Tunesien ein Anschlag auf Touristen im Bardo-Museum in Tunis statt.
Die Täter feuerten auf Touristen, die das Museum besuchten, mehr als 20 Menschen starben und beinahe 50 wurden verletzt, womit dieser Anschlag der bisher größte auf Touristen in Tunesien gewesen ist.
Am 26. Juni 2015 fand ein Anschlag auf das Imperial Marhaba Hotel in Port El Kantaoui (ca. 15km nördlich von Sousse) statt. Der Anschlag forderte 40 Todesopfer und 40 Personen wurden verletzt.

Die Muslimbrüder sind mit der islamischen Partei "EnNahdha" an der Regierung Tunesiens beteiligt (zweitstärkste Partei bei den Parlamentswahlen Ende 2014).

Speziell in den Touristenzonen, namentlich in den Städten Sousse und Hammam-Sousse, Hammamet und Nabeul, Monastir und Monastir-Skanes, Mahdia, Port El Kantaoui, Zarzis und auf der gesamten Insel Djerba, gibt es (zumindest in den Saison-Monaten Juli-September) eine relativ hohe Polizeipräsenz, so daß sich Urlauber, die sich dort aufhalten, weitgehend sicher fühlen können. Allerdings kommt es hier dennoch zu vielen Fällen von Kleinkriminalität, was speziell Diebstahl, Raub auf offener Straße und Trickbetrug betrifft! Besondere Umsicht ist daher geboten!

Gewöhnliche Kriminalität, wie Diebstähle und Überfälle, auch verbunden mit Körperverletzung oder (selten) Mord kommt in Tunesien durchaus vor - auch wenn dies mit Rücksicht auf die Tourismusindustrie nur selten in der Presse thematisiert wird.
Man sollte daher in Tunesien auf nächtliche Strandspaziergänge und einsame Bergwanderungen ebenso verzichten, wie auf "Sauftouren" in Kneipengegenden, die nur von Einheimischen aufgesucht werden, auf das Mitführen von Handtaschen und Rucksäcken verzichten (stattdessen Bauchtasche, Gürteltasche, Innentaschen von Jacken verwenden) - und weder teuren Schmuck, noch Telefone, Fotoapparate etc. oder gar große Geldbeträge mit sich führen.

Ein gesundes Mißtrauen und Distanz gegenüber Flirtversuchen und Liebesschwüren, sowie generell gegenüber allen Hilfebitten und vorgeschlagenen "preisgünstigen Gelegenheiten" ist dringend angeraten!

Gegenüber europäischen Frauen gibt es in Tunesien eine spezielle Form der Kriminalität: Fälle von versuchtem oder ausgeführtem Heiratsschwindel oder "Bezness". Körperliche Übergriffe speziell auf Touristinnen finden auf den Straßen in Tunesien dagegen so gut wie nicht statt.

Bitte beachten Sie unbedingt die aktuellen Reisewarnungen Ihrer Regierung zu Tunesien und lesen/fragen Sie vor dem Urlaub über die tagaktuellen Entwicklungen in unserem Tunesien Forum!

Weitere Informationen:

Sicherheitskarte Tunesien



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